"Kommt mal nach Maulbronn"

11/08/2015

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg ist der kleinste Naturpark Baden-Württembergs und beinhaltet das von Weinbergen, Flusstälern und Eichenwald geprägte Gebiet zwischen Enz, Metter und Kraich. Ein Naturpark ist, gesetzlich fest geschrieben, ein zu schützendes Gebiet in dessen Flora und Fauna der Mensch weiterhin zu ihrem Schutz und ihrer Erhaltung eingreift. Die Landschaft muss nicht ausschließlich natürlich entstanden sein, sondern kann auch durch langfristiges Einwirken und Bewirtschaften geprägt werden. So ist für unseren Naturpark ganz charakteristisch die Weinkulturlandschaft.

Die Orte innerhalb des Naturparks sind hauptsächlich Fachwerkorte - teilweise sogar an der deutschen Fachwerkstraße gelegen - haben alle ihren Reiz und warten mit kleinen feinen Museen, Burgen, Schlössern und Seen auf. Als besonderer Höhepunkt im Naturpark Stromberg-Heuchelberg lässt sich das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn bezeichnen. Die Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert gilt als best erhaltenste nördlich der Alpen. Der Klosterhof mit seinen geschützten Fachwerkbauten, Türmen und Toren und der wunderschönen spätgotischen Klosterkirche lädt vor allem Familien zum Spazieren und Besichtigen ein. Der Hof ist verkehrsberuhigt und beinahe eben - empfiehlt sich somit zum Lauf- und Fahrradfahren für kleine Kinder - außerdem gibt es ein Eiscafé (Italiener Klosterkatz'). Das Innere des Klosters ist selbstverständlich mit Stufen versehen, sodass der Kinderwagen nicht überall hin mit kann. Der Eingang und der Kreuzgang inklusive Garten mit Magnolie (Blütezeit im April) und Schalenbrunnen sind jedoch sogar mit dem Zwillingswagen (TFK) begehbar. Also durchaus mit der (Groß-)Familie machbar.


Der Maulbronner Wald und damit der Naturpark Stromberg-Heuchelberg ist wunderbar zum spazieren mit dem (TFK-) Zwillingswagen. Mit den Kindern entdecken wir Rehe, Eichhörnchen und Hasen. Es gibt auch einen weitläufigen Waldspielplatz.


Die Spaziergänge in den mittelalterlichen Klosterhof bieten ebenfalls viel Abwechslung und gleichzeitig Ruhe. Trotz dass das Kloster ein Tourismus-Magnet ist, ist im Klosterhof eigentlich nie viel los. Das Gotteshaus wurde von den Zisterzienser-Mönchen auf einem mystischen Ort - an einem Brunnen mitten im finsteren Wald - erbaut. 
Der Ort hat eine besondere Aura - ich kann es nicht erklären, aber er zieht mich magisch an und strahlt so viel Einklang aus.

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